Airbus stoppt vorerst Bau des A380-Frachterflugzeugs

Airbus stoppt vorerst Bau des A380-Frachterflugzeugs
Hamburg/Toulouse (dpa) - Airbus hat alle Arbeiten an der Frachtversion des neuen Großraumflugzeugs A380 auf Eis gelegt. Das teilte eine Sprecherin des europäischen Flugzeugbauers am Donnerstag in Toulouse auf Anfrage mit.

# Posté le jeudi 01 mars 2007 13:34

Modifié le samedi 26 mai 2007 00:53

SPD-Chef: Niedersachsen Verlierer bei Airbus-Sparplan

SPD-Chef: Niedersachsen Verlierer bei Airbus-Sparplan
Niedersachsens SPD-Chef Garrelt Duin hat sein Bundesland als den Hauptleidtragenden des Airbus-Sparplans bezeichnet.
"Niedersachsen ist der Verlierer", sagte Duin der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Die bedrohten niedersächsischen Werke Nordenham und Varel müssten im Airbus-Verbund bleiben. Airbus will das Werk in Varel verkaufen. Für den Standort Nordenham sollen Investoren gefunden werden, die die Umstellung auf moderne Flugzeug-Fertigungstechniken mitfinanzieren.

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) zeigte sich dagegen erleichtert, dass die Flügelfertigung weiter in der Hansestadt bleiben soll. "Die Flügelausrichtung ist die Kernkompetenz des Standorts und damit entscheidend für die Zukunft", sagte Böhrnsen dem "Tagesspiegel". "Dafür haben wir in den vergangenen Wochen immer gekämpft. Das war ein hartes Stück Arbeit", fügte er hinzu. Bremen hatte befürchtet, dass im Rahmen der Umstrukturierung des Flugzeugbauers die Flügelfertigung nach England abgezogen wird und vor dem Verlust von 2000 Arbeitsplätzen gewarnt.

Airbus-Chef Louis Gallois hatte am Mittwoch den Abbau von 10.000 Stellen und die Abspaltung von sechs Werken in den insgesamt vier Airbus-Partnerländern bekannt gegeben. Allein in Deutschland sollen zwei Werke verkauft und eines vermutlich in ein Joint Venture eingebracht werden; 3700 Jobs sollen wegfallen. Noch stärker fällt der geplante Abbau in Frankreich mit 4300 Stellen aus.
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# Posté le jeudi 01 mars 2007 13:31

"Der Kampf um Airbus hat jetzt erst begonnen"

"Der Kampf um Airbus hat jetzt erst begonnen"
Hamburg/Toulouse - Das trübe Wetter passt zur Stimmung der Airbus-Beschäftigten, die am Mittwochmorgen zu ihrem Arbeitsplatz unterwegs sind. Jeder von ihnen weiß, sein Job ist bedroht. "Das ist nicht gut, wie das im Moment läuft", klagt Lothar Bredemaier vom Airbus-Werk im niedersächsischen Varel, das der Konzern verkaufen will. Bis zum späten Nachmittag wurden weder das Wetter noch die Laune zahlreicher Airbus-Leute besser: Denn nun steht fest, dass das Unternehmen allein in Deutschland 3700 Stellen abbauen will.

Mit einem gewaltigen Kraftakt will der angeschlagene europäische Flugzeugbauer, ein Tochterunternehmen des EADS-Konzerns, die schwerste Krise in seiner fast 40-jährigen Geschichte überwinden: 10 000 Stellen sollen abgebaut und Unternehmensabläufe gestrafft werden. Vier Kompetenzzentren sollen die bisher in acht nationale Einheiten gegliederte Organisation ablösen. Bei den Beschäftigten stießen die Pläne des deutsch-französisch dominierten Flugzeugkonzerns auf massiven Widerstand. Dagegen lobten Politiker das Konzept der Unternehmensspitze, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete es als ausgewogen.

Niemand soll entlassen werden
Neben den 3700 Stellen in Deutschland sind weitere 4300 Arbeitsplätze in Frankreich betroffen - davon 1100 auf die Airbus-Zentrale in Toulouse. In Großbritannien sind es 1600 Stellen und 400 in Spanien. 5000 der genannten Stellen seien mit "Zeitarbeitskräften oder Unterauftragnehmern" besetzt.

Das Unternehmen will im Zuge des "Power8" genannten Sanierungsprogramms niemanden entlassen. Die beschlossenen Anpassungen sollen durch natürliche Fluktuation, Vereinbarungen über freiwilliges Ausscheiden und weitere Maßnahmen erfolgen. "Bislang sieht das Management keine Notwendigkeit für Entlassungen", hieß es.

Airbus-Chef Louis Gallois sagte bei der Vorstellung der Umbaupläne in Toulouse: "Wir sind kein integriertes Unternehmen. Es gibt deshalb Überlappungen und parallele Hierarchien. Und es gibt nationale Konflikte. Das ist Gift für Airbus." Die geplanten Kostensenkungen von 2,1 Milliarden Euro bis zum Jahr 2010 seien ein Minimum: "Wir haben keine andere Wahl. Wir müssen sie erreichen." Er verwies dabei auch auf den Konkurrenten Boeing, der sich schon längst den neuen Herausforderungen gestellt habe.

Eine langfristige Bestandsgarantie wollte Gallois aber für kein Werk geben. "Wir können noch nicht einmal für den Eiffelturm garantieren, dass es ihn in 20 Jahren noch gibt", sagte Gallois. "Das gilt auch für alle Airbus-Werke. Wir sind ein Unternehmen und müssen am Markt kämpfen."

Für die Airbus-Werke in Varel (Niedersachsen), Laupheim (Baden-Württemberg) sowie im französischen St. Nazaire will das Management verschiedene Möglichkeiten ausloten. Dazu zählt neben einem Verkauf an Hauptzulieferer auch eine Abgabe an das Management oder die Zusammenlegung mit anderen Werken. Für den Standort Nordenham (Niedersachsen) sowie für Filton in Großbritannien und Méaulte (Frankreich) erwägt Airbus "industrielle Partnerschaften". Für diese Standorte gebe es bereits "unaufgefordert Angebote möglicher Investoren". Unterdessen legten Arbeitnehmer in Varel, Nordenham und Laupheim die Arbeit nieder. Die Arbeit solle vermutlich erst am Freitag wieder aufgenommen werden. "Sie haben die Schnauze voll", sagte ein IG-Metall-Sprecher. Zwei der Werke sollen verkauft und das dritte mit einem Partner betrieben werden.

Die französischen Arbeitnehmer reagierten erzürnt auf die Lastenverteilung. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne legten mehr als 1000 Beschäftigte in Toulouse die Arbeit nieder. Die Mobilisierung gegen den geplanten Stellenabbau und die Airbus- Werksverkäufe müsse anschwellen, es werde als Protest dagegen spontane und auch organisierte Arbeitsniederlegungen geben, kündigte CGT-Sprecher Xavier Petrachi an.

Glos sieht Lasten fair verteilt
Der deutsche Gesamtbetriebsrat und die IG Metall reagierten ebenfalls verärgert: "Der Kampf um die Zukunft von Airbus in Deutschland hat jetzt erst begonnen." Der Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende, Rüdiger Lütjen, sagte: "Wir werden das Konzept des EADS Boards (Verwaltungsrat) so nicht akzeptieren. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz. Darüber hinaus werden wir die Beibehaltung aller Standorte innerhalb der Airbus Deutschland GmbH entschieden einfordern."

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sah die deutschen Interessen bei der Verteilung der Lasten und der Zukunftstechnologien berücksichtigt. Er nannte "Power8" ein ausgewogenes Konzept. "Es hat ja immer so mal den Verdacht gegeben, dass die deutsche Seite über den Tisch gezogen wird. Das ist nicht der Fall." Der deutsche EADS-Co-Chef Tom Enders sagte, bei dem Sanierungsprogramm "Power8" sei es darum gegangen, die Lasten und Härten der Airbus-Restrukturierung ebenso "einigermaßen fair" zu verteilen, wie die Zukunftschancen. "Ich denke, das ist uns jetzt gut gelungen".

In den neuen vier transnationalen Kompetenzzentren erhält Deutschland die Federführung für die Bereiche Flugzeugrumpf und Kabine, Großbritannien für Tragflächen, Spanien für Heck und Frankreich für die Flugzeugstruktur. Aus der Berliner Morgenpost vom 1. März 2007

# Posté le jeudi 01 mars 2007 07:10

INSOLITE

INSOLITE
Le seul jour où il fallait être en l'air pour faire LA photo de l'année, inédit pour vous,
le Lot et Garonne enneigé!!!!
Ici, vue sur Roquefort vers 1100 feets à bord de Roméo Kilo
27 Janvier 2007

# Posté le lundi 12 février 2007 12:54

Modifié le vendredi 25 mai 2007 10:38

Robin ATL

Robin ATL
Un cockpit simple, sobre et confortable; juste le néccessaire au petits vols de tourisme et aux navigations dans la région.(VOR+Boussole). Sinon on est très bien assis, ya de la place et tout est assez fonctionnel. On apprécie la manette des gaz (on s'y croirai Boris hein? mais non c'est pas un mirage:P), le potentiomètre pour les volets (qui d'ailleurs sortent aussi vite qu'on les commande!!) Un tableau de bord lisible, la gestion des deux réservoirs aisée, le confort d'une cabine insonorisée et donc le micro comme dans un Airbus. Enfin, à la Robin, un tableau électrique sympa, avec la gestion de la pompe en dessous de 1500ft en plus.

Pour finir, il croise à 150km/h pour 13L/h et un prix intéressant, alors quoi demander de plus??

Un pilote conquis.

# Posté le vendredi 02 février 2007 15:26